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unzensierte Originalausgabe |
100% HARDCORE-FICTION-SATIRE - es gibt nichts besseres -
Die verführerische Bestatterin Vera Paloma verfolgt ihre eigenen Ziele, als sie Henry Schädelbach beauftragt, einen Toten zu seiner Beerdigung zu chauffieren. Als die Bestattungsfeier zu einem blutigen Massaker eskaliert, kommt der härteste Privatdetektiv aller Zeiten seiner todumwitterten Auftraggeberin auf die Schliche.
Unheimliche Abgründe tun sich auf: Leichen verschwinden unter mysteriösen Umständen aus ihren Särgen und ein alter Wald, dessen Pfade in Tiefen führen, die nicht von dieser Welt sind, hütet sein überirdisches Geheimnis. Schädelbach gerät in eine Schlacht mit kriegerischen Amazonen aus fremden Galaxien und Zghoo, der Neunklötige Drache, entführt die Erdgöttin in sein verborgenes Reich.
Henry Schädelbach ist die letzte Chance, die größten Katastrophen abzuwenden, denn er selbst ist die größte aller Katastrophen! Wie ein Vulkanausbruch entlädt sich seine geballte Männlichkeit über die Mächte des Bösen und sorgt mit exquisiter Brachialfinesse für zerschmetterte Feinde und (mehr oder weniger) beglückte Frauen! |
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Romaninfo und Leseprobe
Böse Erotik - schwarzer Humor Leichentanz der Amazonen ist Schädelbachs zweite Krimi-SciFi-Horror-Porno-Fantasy-Satire. Selbstverständlich geht es auch in diesem Roman abgefahrener und härter zur Sache als irgendwo sonst. Böse Erotik und schwarzer Humor vereinen sich zu einem herrlichen Desaster, wie es nur Henry Schädelbach heraufbeschwören kann – wobei der Autor insbesondere bei diesem Buch derart abnormale Perversionsanfälle hatte, dass der Crimson Verlag den Magen der schockierten Lektorin mit einer Familienpackung Fencheltee aufpäppeln musste. Neben äußerst interessanten Geschlechterstudien, die etliche Emanzenklischees als reine Lügenmärchen entlarven (weshalb der Roman ironischerweise Alice Schwarzer gewidmet ist), lüften sich im Verlauf der brutal-satirischen Handlung verblüffende Antworten auf faszinierende Welträtsel: Was passiert beim akuten Anfall weiblicher Hysterie mit der Gebärmutter und durch welche verbotene Spezialmaßnahme bringt Mann das kreischende Weib schnellstmöglich wieder zur Vernunft? Welche perversen Sex- und Folterpraktiken treibt die Königin der Amazonen in ihrem Verlies? Wurde die Frau am Waldrand tatsächlich von einem tollwütigen Elefanten zu Tode vergewaltigt? Wird Henry Schädelbach das Geheimnis der unterirdischen Riesenvagina lüften? Wie funktioniert der schäbigste und gleichzeitig effektivste Verführtrick, mit dem man jede Frau in ein willenloses Fickobjekt verwandelt? Wer ist der lang gesuchte Elvis-Presley-Imitator, der sich durch illegale Auftritte in der Kanalisation bereichert, um eine unzerstörbare Tiefsee-Atomkanzel zu finanzieren, aus der er mit Ultraschallpredigten einen globalen Gottesstaat errichten will? Mit welcher intuitiv-maskulinen Technik starten echte Männer ein Gruftshuttle aus fremden Galaxien? „Böse Erotik, Gewaltexzesse, schreiende Situationskomik – noch nie war ich so belustigt und schockiert zugleich!“ Caroline Skroch Leseprobe
LEICHENTANZ DER AMAZONEN
Kapitel 1 Die Aura des Todes
Die dunkle Aura des Todes schlich ihr voraus wie eine schwarze Mamba. Noch bevor sie die Tür öffnete, sickerte eine finstere Vorahnung heimlich über die Schwelle meiner Wohnwagen-Detektei und versetzte meinen Instinkt in Alarmbereitschaft. Vielleicht hätte ich auf ihn hören sollen. Doch meine Neugier überschattete die mahnende Stimme der Vorsicht.
Die Lady hatte es offensichtlich nicht nötig anzuklopfen. Quietschend schwang die Tür nach innen. Tiefschwarz zeichnete sich ihre schlanke Silhouette im Türrahmen ab. Hinter ihr dämmerte das gelbliche Licht einsamer Laternen, schickte den Schatten ihrer halbnackten Endlosbeine über marode Dielen, auf die Vorderfront meines Schreibtisches, und warf das dunkle Abbild ihres Schritts mitten in mein Gesicht. Kein schlechter Anfang. Wortlos trat sie ein. Mit jedem Schritt ihres grazilen Fahrgestells steckte sie ihr Territorium ab. Dumpf knirschte der Boden unter ihren High Heels. Der Schein meiner Schreibtischlampe erfasste ihren Körper. Knapper schwarzer Fummel stellte weibliche Reize zur Schau und eine dichte schwarze Mähne umflutete ihr helles, fast blasses Engelsgesicht. Weiblich rauchiger Duft stieg mir in die Nase. „Warum haust der angeblich beste Schnüffler der Stadt in einer heruntergekommenen Bruchbude?“ Die peitschenhiebartigen Blicke, mit denen ihre smaragdgrünen Augen meine Detektei analysierten, vermittelten den faszinierenden Eindruck einer fleischfressenden Gazelle. Ich steckte mir eine an. „Wer schickt Sie?“ fragte ich. „Die Verkaufsabteilung von Ikea?“ „Anstatt dumme Witze zu machen, könnten Sie mir lieber einen Platz anbieten.“ Aha, sie arbeitete für den Knigge. Ich drehte den Lichtkegel der Lampe in Richtung Sessel. „Möhren sollen sehr gut gegen Nachtblindheit helfen“, sagte ich. „Stellen Sie den Fernseher auf den Boden, dann haben Sie Platz.“ Machogehabe? Sind es nicht die Frauenrechtlerinnen, die immer behaupten, selbst sei die Frau? Aber so sind sie: Nimmt man sie beim Wort, zicken sie rum, tut man es nicht, sind sie beleidigt. Nun gut, sie wollte Sympathie, sie sollte Sympathie bekommen. Schließlich war sie eine potentielle Kundin. Zeig uns, dass dir der Stoff gefällt! Crimson Verlag Facebook: Gefällt mir! Hier ist der Autor persönlich am Werk: Henry Schädelbach Facebook: Adden Henry Schädelbach Twitter: Folgen
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